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Technology, Food & Migration

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In den 1970er Jahren waren es marokkanische Frauen, die zum Pulen von Schrimps als temporäre Arbeitskräfte in die Niederlande angeworben wurden. Später pulten die Frauen die Shrimps dann zuhause. Die Meeresfrüchte wurden ihnen angeliefert und nach der Verarbeitung wieder zu den Verbrauchern in Westeuropa oder anderswo verschifft. In den 2020er Jahren wurde schließlich eine Maschine entwickelt, die Shrimps pulen kann. Diese neue Technologie hat allerdings ihren Preis und so verschiffen die Unternehmen weiterhin Shrimps zur Weiterverarbeitung nach Marokko. Noch, könnte man sagen, denn die gestiegenen Preise für Energie und damit Transport könnten zu einem Umbruch führen. Wir rechnen damit, dass es zu weiteren Verschiebungen kommen wird: die beheizten Gewächshäuser sind z.B. nicht länger profitabel genug, um Erdbeeren im Januar zu produzieren und der Fischfang auf hoher See wird nicht mehr lukrativ sein. Dies sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie neue Technologien, Migration und (die Kosten von) globalisierten Produktionsketten als Treiber einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise fungieren.

Seien es die Folgen des Klimawandels oder die gestoppten Lieferketten durch den Krieg in der Ukraine: Der Lebensmittelsektor wandelt sich massiv – in der heutigen Netzwerkgesellschaft. Unser Fokus wird daher auch auf der Rolle von Plattformen und Infrastrukturen liegen, die die Lebensmittelversorgung organisieren: Hierfür gehen wir näher auf den Fall der „città del cibo Bologna“ ein.

Dieses Webinar widmet sich dem „Mapping“ exemplarischer Fällen, die die aktuellen und zukünftigen Dilemmata an der Schnittstelle von Technologie, Nahrungsmittelproduktion und Migration aufzeigen.

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Meeting ID: 629 6609 4550
Passcode: 208260

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